Donnerstag, 19. Januar 2017

Alte Geschichten

Ich hänge an alten Geschichten. An meinen. Eine evtl. einmalige Laune trieb mich heute dazu diese alte Geschichte auszukramen und mal wieder Hallo zu sagen. Ich mag diese alte melancholie, die ich hier verspüre, selbst wenn sie längst aus meinem Leben verschwunden ist. Also:

Hallöchen.
Eigentlich weiß ich gar nicht was ich schreiben soll. Ich genieße momentan mein freies Leben ohne Schule, nachdem ich mehr oder weniger mein Abitur erfolgreich geschafft habe im letzten  Jahr. Jeglich mein Teilzeit Job hält mich davon ein wenig ab, aber hey: Easy going.

Ich bin so wahnsinnig glücklich. In diesem Jahr, September 2017 fange ich mit der Ausbildung als Landschaftsgärtner an und bin mehr als alles andere froh, dass es bei den ganzen möglichen Büro Jobs absagen geregnet hat und mir nie richtig klar geworden ist, was zum Teufel ich nun für ein Studium anstreben soll. Aus diesem Grund arbeite ich nun vorübergehen in einer Metzgerei und auch wenn die Arbeit mir spaß macht, die Kollegen cool sind, bin ich mehr als alles andere froh dem Schichtsystem und dem Einzelhandel bald zu entkommen. Ich kann dies auch schon vor September, da mir mein Ausbildungsbetrieb einen Job anbietet und ich im Frühjahr, so ende März oder April, mit der Arbeit dort anfangen kann. Ich bin ausnahmsweise einmal im Leben ziemlich stolz auf mich, da ich in einen Betrieb geraten bin, der ziemlich weitläufig ist und ich später immer noch in die Planung und Organisation könnte, sollte die harte Arbeit Draußen auf Dauer nichts für mich sein. Auch gibt es genügend Aufstiegsmöglichkeiten nach der Ausbildung, jedoch ist das wichtigste für mich erstmal die Tatsache, dass ich viel Draußen in der Natur unterwegs sein werde. Ich hätte nie und nimmer damit gerechnet dort eine Ausbildung anzufangen.

Mein Vorsatz nach dem ganzen Prüfungsstress war eigentlich mich intensiver auf die Musik zu konzentrieren, was bisher ja auch ganz gut geklappt hat. Nach etlichen reinfallen, hat sich eine Gelegenheit aus der Vergangenheit gemeldet... oder wie man das nennen kann. Mit dieser Person habe ich vor einem Jahr schon Musik gemacht. Die Umstände waren damals gegen Ende nicht mehr sehr schön. Als er gegangen ist nach Meinungsverschiedenheit mit den anderen Mitgliedern, habe auch ich das sinkende Schiff verlassen wenige Monate später. Nun, besser später als nie aber er fragt mich auch heute noch warum ich solange geblieben bin. Dummheit. Rückblickend hätte ich öfters Dinge rechtzeitig beenden sollen, so schön diese Dinge auch waren. Ich hätte es immer besser wissen, vorallem auf mich selbst hören sollen, dass es Zeit ist zu gehen, weil die Dinge schlicht und ergreifend nicht mehr waren wie zu beginn. Herausgewachsen aus dem was man liebt. Und dieses weitere loslassen, hat mich nun zu den Leuten gebracht, die alles für mich sind und es dieses mal nicht echter sein kann. Anfang letzten Jahr als er mir schrieb, ob ich mal wieder lust auf ein weiteres Projekt hätte, da hatte ich längst vergessen, dass es ihn überhaupt gibt, weil unsere zusammenarbeit nur von kurzer Zeit war. Doch die hatte immer super funktioniert. Musikalisch hab ich noch nie so einen einklang mit jemanden gehabt, ebenso wie auf dem Menschlichem Niveau. Wir bauten Stück für Stück unsere Band zusammen und errichteten erstmal den Proberaum in seinem Studio. Bis jetzt kamen wir auch super voran und ich habe noch nie so viel Spas beim singen gehabt und muss sagen, dass ich mich durch die vielen Gesangsstunden im lezten und dem Jahr zuvor auch viel sicherer fühle und mega zufrieden mit meiner Stimme bin, täglich aber weiter daran arbeite. 

Nun, das war es glaube ich erstmal über mich. Zusammengefasst bin ich momentan einfach nur happy, das sich alles in die richtige Richtung bewegt und ich mich wahnsinnig auf das freue was noch kommen wird.

Liebe Grüße an euch :)

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