Dienstag, 7. März 2017

life is moving on quite nicely actually

Schon wieder Ich.

Ich habe in all den Jahren, da es so ruhig hier wurde, klassisches Tagebuch geführt. Nachdem ich drei Bücher voll geschrieben habe, begann es mich zu langweilen. 
Jedes einzelne Wort verbrannt, welche nicht gerade positiv behaftet waren. Selbst wenn ich jede Krise überwunden habe. Dieses vernichtungs Ritual sollte mir symbolisieren: Hör auf so wahnsinnig viel zu denken! Dasselbe wollte ich auch mit diesem Blog hier machen, allerdings hänge ich so wahnsinnig hier dran, dass ich noch nicht mal eine neue URL oder einen neuen Titel erstellen möchte, auch wenn der gesamte Blog schon Urgestein ist. Sicher, ein Neubeginn wäre am einfachsten, jedoch mag ich, wie schon im letzten Post erwähnt, diese Melancholie, die sich (für mich persönlich) zwischen diesen Aufschrieben befindet. So viel Arbeit und Liebe steckt hier drin (Ich bin jetzt 20, als ich diesen Blog ertsellt habe war ich 15, 16 Jahre jung). Bin ziemlich aus der Übung gekommen. Vieles hat nichts mehr mit heute zutun, trotzdem möchte ich versuchen einiges wieder aufzugreifen, selbst wenn ich eindeutig die Vergangenheit von Heute differenziere.

Also. Himmel! Wo soll ich anfangen? 
Bald habe ich Urlaub und so vieles ist geplant. Zum einen ein neues Tattoo in den Nacken. Ich sollte dazu sagen, mein erstes Tattoo war geplant von vorne bis hinten. Also so richtig mit Termin im Studio. Alles andere ergab sich eher sehr spontan im Wohnzimmer, so nach dem Motto "Hey, hast'e Zeit? Tätowierer ist in the house." um 22 Uhr abends bis 6 Uhr morgens Sonntag, weil eben alle unter die Nadel wollten. Ich liebe meine Freunde. An diesem Abend ergab sich auch mein Tattoo am Unterarm, welches eigentlich mein gesamtes Leben widerspiegelt. Es ist ziemlich schwer zu begreifen, jedoch bin ich wahnsinnig froh es gemacht zu haben. Spontane Ideen sind wohl die besten!






Genug Schwärmerei. 

Zum anderem Plane ich noch einen Tagesausflug ans Meer. An welches Meer genau ist eine sehr gute Frage. Fakt ist ich gehe definitiv alleine. Menschen habe ich genügend um mich herum den ganzen Tag. 
Wenn es um das Thema Menschen geht, weiß ich mittlerweile auch bei diesen, in welchem Winkel ich in die Eier treten muss. Ich habe gelernt Diskussionen an mich zu reißen und meinen Gesprächspartner zum schweigen zu bringen, also wenn es unbedingt sein muss mutiere ich in diesem Punkt zu einer sehr unnetten Person, sollte mein Gegenüber ein verdammtes Arschloch sein. Ich kann dies nur gutheißen, da dieser Gutmensch in mir mich an meine Grenzen des ertragbaren bringt. Trotzdem, wird mir jeden Tag im Einzelhandel bewiesen: Ich bin verdammt nett. Fuck you! Ein sehr guter Fortschritt, bedenke ich diese ekelhafte Schüchternheit, die ich noch vor wenigen Jahren zu Tage legte. 
Jedenfalls wird das vorerst mein letzter Urlaub sein, da im Mai mein Berufswechsel ansteht. Zu Beginn erst als Aushilfs-Landschaftsgärtner, jedoch ab September die Ausbildung. Evtl. darf ich auch auf zwei Jahre verkürzen wegen meines Abschluss, allerdings würden mich drei Jahre auch nicht umbringen, da weniger Stress, den man ja eh schon in einer Ausbildung zu genüge hat.
Die nächsten zwei Tage habe ich ersteinmal frei. Überstunden abbauen. Yeah! 


Leider sind sämtlicher meiner Lieblingsblogs, die ich  total gerne gelesen habe, zur selben Zeit inaktiv geworden wie ich. Leute, gibt es euch noch? :)

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